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ArcheAge sucht sein Glück im Meer – 4.0 kommt bald

ArcheAge sucht sein Glück im Meer – 4.0 kommt bald

Das Free2Play-MMORPG ArcheAge wagt den nächsten Neuanfang. Diesmal geht es mit dem Meilenstein-Patch 4.0 auf die hohe See.

In Südkorea ist ArcheAge 4.0 schon seit Ende Juli live. Auf der Gamescom in Köln hat Trion Worlds in einem ersten Trailer angekündigt, dass 4.0 „Conquer Bloodsalt Bay“ auch nach Europa und Nordamerika kommen wird.

ArcheAge 4.0 Trailer und Inhalte: Was bringt das nächste Update?

Ein Release-Datum hat ArcheAge 4.0 noch nicht. Es soll “bald” hier in Europa und Nordamerika erscheinen.

In Südkorea wurde 4.0 nur so „mittel“ von der Community aufgenommen. Im Vergleich zu 3.0, 3.5 oder anderen „großen Meilenstein-Patches“ ist 4.0 nach Einschätzung von ArcheAge-Fans eher ein Feature-Update. Es konzentriert sich vor allem auf die See und bringt hier neue Seeschlachten und auch Cross-Server-Arenen.

Ein Highlight ist das „Schildkröten-Schiff“ mit 7 Kanonen auf jeder Seite.

Eine Auflistung davon, was ArcheAge 4.0 in Südkorea brachte, lest ihr hier auf Englisch.

ArcheAge: Vom Hype zur Nische – Was lief da schief?

ArcheAge hat hier im Westen eine durchwachsene Entwicklungsgeschichte. Es erschien 2014 und galt als großer Hoffnungsträger. Mit seinen Sandbox-Elementen bot der Free2Play-Titel eine Abwechslung zu den bekannten Sandbox-Spielen wie WoW. Außerdem steckt Jake Song hinter ArcheAge, das ist der Kopf des Korea-Klassikers Lineage. ArcheAge erschien daher mit vielen Vorschusslorbeeren.

Der Hype zum Release war gewaltig, es gab aber schon früh eine Vielzahl von Probleme mit Hackern, Cheatern und Bottern. Im Heimatland Südkorea ist der Cheat-Schutz nicht so wichtig wie im Westen, weil sich Spieler dort ausweisen müssen, um zu spielen. Dort hat ein Bann fatale Folgen. Hier im Westen war das Spiel nicht so gut geschützt und es kam daher zu einer Vielzahl von Problemen: Vor allem Cheater, die sich die begrenzten Bauplätze sicherten und später teuer verkauften, machten Probleme.

Außerdem erregten einige Business-Entscheidungen des Publishers den Ärger der Spieler: So landeten wichtigen Ressourcen im Cash-Shop des Spiels und sorgten für einen wütenden Aufschrei. Technische Probleme zu wichtigen Events sorgten dafür, dass der Hype um ArcheAge nur wenige Wochen anhielt. Auch ärgern sich Fans über einige Spiel-Mechanismen im Endgame wie das Regraden von Items, wenn auch dieselben Fans immer wieder betonen, wie toll und reich an Featuren ArcheAge an sich ist.

In den letzten Jahren hat ArcheAge schon einige Male mit aufwendigen Patches und Neustarts versucht, die Magie von einst wiederzuerwecken – so richtig ist es dem Spiel bislang nicht gelungen. Aber vielleicht kann ja 4.0 das Ruder noch mal umreißen.


Aktuell legt man aber erstmal Server zusammen:

ArcheAge: Server-Zusammenlegungen und Entschädigungen

Schuhmann
Schuhmann, das L steht für Niveau.
ArcheAge sucht sein Glück im Meer – 4.0 kommt bald

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