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4 coole Details an Gegnern, die Ihr in Destiny 2 noch nicht entdeckt habt

Ein Bungie-Entwickler spricht über einige Details an Gegnern in Destiny 2. Habt Ihr sie schon entdeckt?

David Bocek ist seit 2015 Combatants-Designer bei Bungie. Das heißt, er bastelt an den Looks der gegnerischen Rassen. Bei Destiny 2 war er vor allem für die Rotlegion  verantwortlich.

Als ein Reddit-User ein Detail auf den Kriegsbiestern, den hundeähnlichen Tieren der Kabale, entdeckte, gab es für Bocek kein Halten mehr und er plauderte einige weitere Infos zu den Gegnern aus.

Kriegsbiester haben Brandmale

Der Reddit-User wies daraufhin, dass den Kriegsbiestern das Symbol der Rotlegion eingebrannt werde. Jedes Biest weise an den Hinterbeinen dieses Brandmal auf, das auf folgendem Concept besonders gut zu sehen ist: destiny-2-warbeastBocek antwortete erfreut, dass dies endlich jemandem aufgefallen sei. Er selbst habe sich dieses Symbol als Tattoo machen lassen, nachdem er an der Rotlegion arbeitete:

Bocek ist also ein Typ, der seiner Arbeit leidenschaftlich nachgeht und sich selbst als riesigen Destiny-Fan und “Lore-Junkie” bezeichnet.

Er enthüllte auf reddit jedoch nicht nur sein Tattoo, sondern gleich noch ein weiteres Detail zu den Kriegsbiestern: Wenn man einem Biest den Helm runterschießt, bekommt man “Rohröffnungen” zu sehen. Diese wurden den armen Tieren eingepflanzt, um ihnen darüber eine bestimmte Flüssigkeit ins Hirn zu pumpen, welche sie extrem aggressiv macht.

Zudem werde die schuppige Haut der Kriegsbiester von anderen Kabal-Einheiten verwendet, um daraus eine flexible Rüstung herzustellen. Man sehe sie vor allem an den Gelenken mancher Kabal-Einheiten, wie hier bei den Gladiatoren: gladiatorNeben diesen Infos zu den Kabalen hat Bocek auch noch ein Detail zu den Gefallenen in Destiny 2: Im Gegensatz zu den Geächteten in Destiny 1 wachsen den Geächteten in Destiny 2 zwei zusätzliche Arme:gefalleneDas hat einen Grund, der in der Lore zu finden ist: Die Gefallenen, so auch die Geächteten, haben stets vier Arme. Falls sie einen Arm verlieren, wächst dieser problemlos wieder nach. Die Geächteten stehen jedoch ganz unten in der Hierarchie der Gefallenen, weshalb sie als ein Zeichen der Schande nur zwei Arme haben “dürfen”. Sobald sich ein Gefallener als würdig erweist, in der Ordnung aufzusteigen, darf er seine Arme nachwachsen lassen.

Dass die Geächteten in Destiny 2 ihre Arme einfach so nachwachsen lassen, sei ein Zeichen dafür, dass sie ihre Traditionen hinter sich lassen wollen. Und dies sei ein Zeichen dafür, dass die Gefallenen zurzeit in einer verzweifelten Lage seien.

Laut Bocek gebe es noch viele weitere versteckte Details, die sich überall im Spiel finden lassen und die zeigen würden, wie leidenschaftlich die Entwickler, die all das Zeug designen, seien. Man möchte, dass sich die Spieler auch an den kleinen Details erfreuen, wenn sie nah genug hinsehen und sie entdecken.

Vielleicht rennt Ihr ja die nächsten Tage mal langsamer durchs Destiny-Universum und nehmt alle Gegner, die Euch begegnen, näher unter die Lupe. Welche coolen Details an den Feinden habt Ihr sonst noch entdeckt?


Interessant: 6 Hüter, 1 Boss und sonst nichts – Ein solcher Raid-Kampf könnte in Destiny 2 kommen

VIA gamesradar
QUELLE reddit
Tom Rothstein
Tom "Ttime" ist seit Anfang 2016 mit an Bord. Er bleibt für Euch vor allem bei The Division, Destiny und der FIFA-Reihe am virtuellen Ball.